Fragen die wir stellen

Fast jeder Mensch hat mindestens einmal im Leben eine sentimentale Phase. Sei es nach einer Trennung/Scheidung, nach dem Tod eines Menschen, während eines Selbstfindungsaktes, oder einfach ganz banal nach dem Schulabschluss. Und jedes Mal stellen wir uns dort die selben Fragen: „Wer bin Ich? Wo stehe Ich? Bin ich wer ich sein will? Was will ich wirklich? Was brauche ich? In welche Richtung soll ich der Zukunft gehen?“. – Alles Fragen, auf die es keine einzig wahre Antwort gibt, aber das ist ja jetzt auch nichts neues.

Wenn wir wissen wollen, wer wir sind und wo wir stehen, müssen wir vorher erstmal unsere Wünsche wie wir sein wollen, unsere Neigungen und unsere obstinaten Fehlvorstellungen von uns selbst ausblenden. Es sind nicht hauptsächlich unsere Gedanken, Gefühle oder gar unsere Taten die uns definieren, nein, sondern es sind die Dinge die wir nicht tun. Wovor wir Angst haben. Die uns unsere Grenzen zeigen, in die schranken weisen. Aber auch unser Verhalten und die Art und Weise wie wir auf andere wirken zeichnet uns aus. Wichtig ist, dass wir uns, auch wenn dies nicht dem Ideal unseres individuelle gewünschtem Selbstbild entspricht, so wie wir wirklich sind auch akzeptieren. So finden wir unsere Grenzen, aber auch unsere wahren Talente. Dann wissen wir, wo wir stehen.

Schwieriger wird es, wenn es darum geht, was wir wollen und brauchen. Das was wir wollen und das was wir brauchen sind selten dieselbe Sache, ist es doch so, dass diese so gut wie immer miteinander kollidieren. Also müssen wir uns zwischen den Beiden entscheiden. Dabei ist es doch schon fast einfach: Bei der Frage der Entscheidung zwischen dem was wir wollen und dem was wir brauchen sollten und können wir nur das nehmen, was wir bekommen, also das, was gerade im Moment auf uns zu kommt. Wir haben also im Grunde genommen gar keine Wahl. Es ist aber möglich, wenn wir nur genug daran arbeiten und „dran bleiben“ und niemals aufgeben das Gewollte zu dem machen, was wir brauchen und umgekehrt. Prinzipiell verhält es sich hier wie in einer Ehe: Nichts passt von Anfang an perfekt. Man muss sich mit Geduld und Taktgefühl an die Sache heran tasten. Es ist erforderlich dafür zu kämpfen und auch an sich selbst zu arbeiten. Denn sowohl das was wir wollen als auch das was wir brauchen ist eher vereinzelt auch das was wir bekommen. Vielleicht können wir aber das was wir bekommen zur „Goldenen Mitte“ aus den anderen beiden Optionen machen?

„In welche Richtung soll meine Zukunft nun gehen?“ Die Antwort können wir nicht wissen. Wir können lediglich den Moment bestimmen. Entscheidend ist, was wir daraus machen. Er wird perfekt, wenn wir es nur genug wollen, und daran arbeiten. Dann kommt die richtige Richtung ganz von selbst.

„Deine Zukunft ist, wozu du sie machen willst. Zukunft heißt wollen.“                                                                 Dalai Lama

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Experiment: Integratives Rauchen

Immer wieder, wenn ich über den Pausenhof schlender, oder am Bahnhof sitze, bekomme ich Gruppen von Rauchern zu Gesicht, die als Traube zusammen stehen. Selten sehe ich jemanden allein. Ich konnte oft beobachten, wie v. a. neue Alumnaten, mit dem Rauchen begannen, um in der Gruppe zu stehen. Ich frage mich, warum diese Leute rauchen. Ist es wegen ihrer häuslichen Probleme, oder eher integrativ? Schnell wurde mir klar, dass die gemeinsame „Raucherpause“ zur Cliquenbildung beiträgt, und eher eine Art „Treffpunkt“ oder Aktivität zur Gesellschaft ist. Um dies zu Bestätigen habe ich mir ein Experiment überlegt:

Ich lasse eine definierte Gruppe von Menschen regelmäßig „raus“ gehen, eine Art „Raucherpause“ vollziehen, nur dass sie nicht rauchen. Anstatt dessen gebe ich ihnen eine andere Beschäftigung zur Entspannung, z.B. einen Apfel essen,  oder ein Ballspiel. Einzige Regel: Jeder der Gruppe wird als gleichrangiges Mitglied akzeptiert, es sitzen also alle im selben Boot. Diese Pause würde ich einige male wiederholen lassen. Was ich erwarte, wäre, dass dies zur Gewohnheit wird, und den selben „Suchteffekt“ besitzt, wie das Rauchen. Wenn dem so wäre, würde das bedeuten, dass das Rauchen v. a. bei Jugendlichen aus integrativen Gründen geschieht, und vermeidbar ist. Es beweist, dass die sogenannte „Raucherpause“ als „Gruppentreff“ fungiert, in der jeder gleichgestellt ist, was auch deren Attraktivität deutlich steigen lässt. Wichtig ist aber die Schlussfolgerung: Es ist möglich, Jugendliche vom Rauchen ab zu halten! Man muss sie nur durch andere Beschäftigungen in einer Gruppe integrieren.

„Allein kann der Mensch nicht wohl bestehen, daher schlägt er sich gern zu einer Partei, weil er da, wenn auch nicht Ruhe, doch Beruhigung und Sicherheit findet.“           J. W. von Goethe

Frage oder Antwort?

„Weißt du die richtige Antwort?“

Häufig sind wir Menschen auf der Suche nach Antworten. Welche, die wir wissen wollen, welche die wir nicht wissen wollen oder welche die wir gar nicht erst wissen sollten. Nicht jede Frage verdient eine Antwort. Es gibt keine Antwort auf Alles. Was viel wichtiger ist, sind doch die Fragen die wir stellen. Die Fragen, die uns wirklich beschäftigen, deren Antworten wir suchen. Die Antwort kann nur so viel Wert sein wie die Frage die sie hervorruft. Was helfen einem schon Antworten zur falschen Frage? Ist es nicht viel wichtiger sich vorher zu überlegen, was für eine Art Antwort man erwartet? Ist es nicht wichtiger die richtigen Fragen zu stellen? Denn auf diese kann eine richtige Antwort gegeben werden. Wir Menschen verlangen immerzu Antworten. Abertausende Antworten. Schon von Geburt an. Aber wie kann man eine Antwort verlangen, wenn man nicht einmal die richtige Frage gestellt hat? Anstatt zuerst nach der Antwort zu suchen sollte es doch besser heißen:

„Weißt du die richtige Frage?“

„Wenn du eine weise Antwort willst, musst du vernünftig fragen.“                                                          J. W. von Goethe

Angst vor der Angst

Angst. Warum haben wir Angst? Was bewirkt Angst?

Jeder Mensch hat Angst vor etwas. Sei es vor Entscheidungen, Rückschlägen oder einfach nur vor Spinnen. Diese Angst ist in der Regel ein Schutzmechanismus, welcher uns vor Verletzungen bewahrt. Wir haben oft vor Entscheidungen Angst, da uns negative Folgen unangenehm sind. Die Frage ist, warum haben wir Angst? Oder ist es wirklich die Angst vor der Entscheidung, Angst los zu gehen, oder ist es vielleicht die Angst vor uns selbst, zu Erfahren, wo wir stehen, oder wer wir wirklich sind? Am Ende dieser Kette steht wieder die Angst. Ja, die Angst vor der Angst. Letztlich ist es doch die Angst selbst, die uns daran hindert uns weiter zu entwickeln.

Noch Bevor man seine Ängste überwinden kann, muss man aber erstmals die Angst vor der Angst loswerden. Man muss diese Akzeptieren. Nur so können wir vorwärts gehen, und uns weiter entwickeln. Das Prinzip vieler Extremsportler beim Thema „Angst überwinden“ hilft hier ungemein: „Einfach machen!“

„Ohne zu Starten kommst du nicht ins Ziel“

Von allem ein Anfang

Kennt ihr das? Ihr habt eine Idee, einen Gedanken oder einfach etwas kapiert,aber kaum konntet ihr weiter darüber nachdenken, oder eine Lösung für das Problem finden ist jeweiliges bereits wieder verflogen. Und wie man sich auch windet, es fällt einem nicht mehr ein. Meine Gedanken beschäftigen sich oft mit Selbstfindung,und der Hinterfragung vom großen „Warum?“. Im laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass man solches einfach viel zu schnell vergisst, weswegen ich mir ein Notizbuch zugelegt habe. Aber dieses habe ich leider auch nicht immer bei mir. Aber was hat man als Junger heranwachsender schon immer bei sich? Richtig,sein Handy. So kam ich zu dem Beschluss jenes als „Notizbuch“ zu verwenden. Aber ich möchte diesmal meine Ideen teilen, und sie zur Diskussion stellen. Also wird dieses „Notizbuch“ jetzt ein Blog. Dies ist der Anfang von „Purpose of Life“

„Glückliche Menschen haben ein schlechtes Gedächnis und reiche Erinnerungen“                                           Thomas Brussig

Die Welt sehen, Dinge an die heran zu kommen gefährlich ist, hinter Mauern blicken, sich näher kommen, einander finden , und zu fühlen. Das ist der Sinn des Lebens.